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22.10.2019 : 1:53 : +0200

Info zu Garapa Terrassendielen

Oberfläche

Die Pflege von Terrassendielen sollte mittels Öl erfolgen interner Link folgt(siehe Endbehandlung). Durch die Beachtung der Regeln des technischen Holzschutzes kann die Lebensdauer von Holzterrassen weiter verlängert werden. Garapa dunkelt unter Sonnen- und Lufteinfluss nach. Mit der Zeit setzt durch die UV-Strahlung die typische Vergrauung der Oberfläche ein. Sofern diese Patina nicht erwünscht ist, sollte das Material mit geeigneten, ausreichend pigmentierten Hartholzölen behandelt werden, außerdem bleibt das Holz geschmeidiger.

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Garapa ist unproblematisch. Das Holz lässt sich gut Bohren und Sägen. Schraubverbindungen sollten vorgebohrt werden. Es sollten unbedingt Edelstahlschrauben verwendet werden (siehe Befestigungen)
Zur Verringerung der Rissbildung sollte an Schnittkanten eine Hirnholzversiegelung aufgetragen werden.

Oberflächlicher Schimmel, der von Feuchtigkeit lebt oder Wasserflecken lassen sich bei dem Transport und der Lagerung nicht ganz vermeiden. Die Haltbarkeit des Holzes wird nicht beeinträchtigt. Der Schimmel wird nach kurzer Bewitterung verschwinden oder mit Reinigungsmittel entfernen. Wasserflecken können nur mit einem Reinigungsmittel effektiv entfernt werden.

Verzug

Jahreszeitlich bedingte wechselnde Holzfeuchte führen zu Spannungen im Holz, die ein Verziehen bewirken können. Ggf. können die Bretter bei der Verlegung mit einem Zurrgurt oder einer Schraubzwinge gerichtet werden. Dieser Verzug lässt nach, wenn das Brett richtig verschraubt wurde. Die Bretter verziehen sich dann nicht mehr, sondern werden nur mal breiter und dann wieder schmaler, das jedoch in einem Umfang von bis zu 10mm in der Breite. Wir empfehlen deshalb für die Brettabstände einen Spalt von ca. 4mm einzuplanen. Späteres Verziehen ist kein Mangel. Auch müssen nach Öffnen des Pakets die Dielen innerhalb von 3 Tagen verarbeitet und verschraubt werden.

Holzmerkmale

Garapa kann leichte Trocknungsrisse, Harzgallen, Sägespuren, Unebenheiten, Kerben, Schleifspuren und  Einwüchse aufweisen. Dementsprechend sollte je nach Menge etwas Verschnitt zusätzlich eingeplant werden.

Kleine schwarze „Wurmlöcher" - genannt „Pinholes" oder „Shotholes" - werden durch den Ambrosia-Käfer u.ä. verursacht, welcher nur das frisch geschlagene Holz befällt. Die Käfer können nicht in abgelagerten Hölzern überleben, so dass die „Pinholes" nicht als Indiz für einen aktiven Befall bewerten werden darf.

Die aufgeführten Merkmale haben keine Auswirkung auf die Haltbarkeit des Holzes und sind Eigenschaften des Naturproduktes Holz. Der Naturbaustoff Holz wächst nicht nach Norm, zugleich machen diese natürlichen Merkmale auch die Einzigartigkeit von Holz aus.

Lagerung

Beim Lagern das Holz unbedingt mit Zurrgurten zusammenpacken, da die Bretter sich ansonsten verziehen und ggf. mit einer undurchsichtigen Plane/ Folie abdecken.

Maßtoleranzen

Holz ist ein Naturprodukt, das mit wechselnder Feuchtigkeit Quell- und Schwindprozessen unterliegt. Resultierend hieraus ergeben sich Toleranzen zu den angegebenen Nennmaßen. Bretter und Rahmenhölzer sind generell nicht genau bzw. rechtwinklig gekappt und müssen daher nachgeschnitten werden.